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Polaritäten

  • privat8773
  • 11. Nov. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Bin kein Fürsprecher der alten Zeiten,

jede Ära hat ihr eigenes Scheitern,

immer öffnen sich auch neue Weiten,

in die wir naiv unvorbereitet gleiten.


Kulturen erhielten in Epochen den Einlass,

dann war auf sie für einige Zeit Verlass,

nach dem Zenit ihr Wirken nur noch blass,

am Ende stand dann immer der Aderlass.


In ihrem Aufstieg gab es keine Grenzen,

ihre Profiteure lebten in freien Existenzen,

doch strebten sie stets in ihre Dekadenzen,

verschwiegen ihre zerstörenden Demenzen.


Vergessen spaltet, schafft meist Polaritäten,

in diesem Stadium bleibt meist nur das Beten,

dann kommt der Auftritt des Ersehnten,

der Einzug hält, in allen gesellschaftlichen Räten.


An welchem Abschnitt mögen wir uns befinden,

ich fürchte, in dem der institutionellen Blinden,

welche Realität vermag sich dann einfinden,

sind wir bereit den Aderlass zu entbinden.


Wenn nicht, wer oder was wird uns regieren,

sich an der gesellschaftlichen Spitze etablieren,

werden wir vor den kreierten Maschinen zu Tieren,

die uns zu Lebewesen zweiter Klasse degradieren.


Der Segen jeder Kultur ist immer auch ihr Feind,

weil er immer entzweit, anstatt für immer eint,

wann sind wir bereit, dass keiner am Ende weint,

trotz Epochenbruch in Gänze im Leben vereint.


Dilettant

 
 
 

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