top of page

Trattoria

  • privat8773
  • 1. Okt. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Kleines Leben


Gleite die Treppe hinab,

verhehle mich nur knapp.

schreite unauffällig vital,

zwei Stufen auf einmal.


Zügig sammle ich Schritte,

unreflektiert ohne Bitte,

bleibe einfach stehen,

möcht aber weitergehen.


Hänge in den Seilen,

nur ein kurzes Verweilen,

lasse den Blick kreisen,

was mag es verheißen.


Bevor ich die Antwort find,

die Treppe reißt geschwind,

mich mit sich wieder fort,

renne wieder im Akkord.


Höre den leisen Wind zu,

finde einfach keine Ruh,

stupide, Stuf um Stuf,

nur ein leiser ferner Ruf.


Er schlägt ganz neue Töne,

als gäbe es nur das Schöne,

seine Melodie umhüllt,

sanft meine Sinne einlullt.


Der eigenen Takt erstickt,

als hätt ich nie erblickt,

den Weg zum Einklang,

als gäbe es keinen Rang.


Nur die steile Treppe bewegt,

ewig ihr steiniger Takt schlägt,

bleibst so am Boden kleben,

hält wach dein kleines Leben.

PR

 
 
 

Kommentare


  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

Peer Roccasalvo

+49 152 22818148

pr_ivat@gmx.de

Impressum     Datenschutz     AGB

© 2035 Dilettant.

Erstellt mit Wix.com

Kontakt

Fragen Sie drauflos 

Danke für die Nachricht!

bottom of page